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Proton VPN

vpn von Proton AG
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Schweizer Recht (Proton AG, Hauptsitz Genf)Open-Source-Clients auf allen PlattformenUnabhängig geprüfte No-Logs-RichtlinieSecure Core (Multi-Hop) mit Eingangsservern in der Schweiz, Island und SchwedenStealth-Protokoll gegen Deep Packet Inspection und VPN-SperrenKostenlose Version ohne Werbung und ohne Bandbreitenlimit

Proton VPN ist der VPN-Dienst der Proton AG mit Hauptsitz in Genf, gegründet 2014 von Forschenden am CERN. Proton VPN gehört zum selben Ökosystem wie Proton Mail und Proton Pass und teilt sich mit ihnen Konto, Abrechnung und den Anspruch, dass die eigenen Server deine Inhalte nicht lesen können sollen.

Zwei Dinge machen Proton VPN im aktuellen Markt interessant. Erstens hat der Anbieter seinen Hauptsitz in der Schweiz. Zweitens ist die kostenlose Version relativ grosszügig bemessen, unter anderem ohne Bandbreitenlimit, ohne Werbung und (nach eigener Aussage) ohne Datenverkauf. Die Finanzierung läuft nach Angaben von Proton über die Einnahmen aus den Bezahlplänen.

Wie funktioniert Proton VPN?

Ein VPN baut einen verschlüsselten Tunnel zwischen deinem Gerät und einem Server des Anbieters auf. Dein Internetanbieter sieht, dass du mit einem Proton-Server verbunden bist, aber nicht, welche Seiten du aufrufst. Die Webseite, die du besuchst, sieht die IP-Adresse des Proton-Servers, nicht deine eigene. Anonym bist du damit allerdings nicht. Browser-Fingerprints, Cookies, eingeloggte Konten und Tracker auf den besuchten Seiten identifizieren dich unabhängig von deiner IP-Adresse weiter. Ein VPN verschiebt die Sichtbarkeit deines Verkehrs, er hebt sie nicht auf.

Proton VPN unterstützt WireGuard (Standardprotokoll auf allen Plattformen), OpenVPN (TCP und UDP) sowie IKEv2 auf iOS und macOS. WireGuard ist schlank, modern und auf den meisten Verbindungen die schnellste Option. OpenVPN ist älter, dafür in restriktiven Netzwerken oft zuverlässiger.

Daneben gibt es Stealth, ein von Proton entwickeltes Obfuskationsprotokoll. Stealth verpackt den VPN-Verkehr in einen TLS-Tunnel über TCP und erschwert damit Deep Packet Inspection (DPI), mit der Netzwerkbetreiber VPN-Verbindungen erkennen und sperren. Für Reisen in Länder mit VPN-Einschränkungen oder für Firmennetze mit aggressiver Filterung ist das die praktikabelste Variante.

Für wen ist Proton VPN gedacht?

  • Privatpersonen im DACH-Raum, die ihren Verkehr in öffentlichen WLANs absichern, ihren Internetanbieter aussperren oder Geo-Blocking umgehen wollen. Die kostenlose Version reicht für gelegentliche Nutzung auf einem Gerät. Siehe: VPN und Passwort-Manager: Was lohnt sich?
  • Freelancer und Einzelunternehmerinnen, die regelmässig in fremden Netzen (Coworking, Café, Hotel) mit Kundendaten arbeiten. Ein VPN ist hier eine praktische Transportschicht, die du einmal einrichtest und danach vergisst. Siehe: Security-Setup für Freelancer
  • Kleine Teams und KMUs in der Schweiz, die bereits Proton Mail oder Proton Pass einsetzen und den Stack konsolidieren wollen. Proton VPN Business bringt zentrale Admin-Verwaltung, dedizierte Gateways und SSO über SAML und SCIM mit. Siehe: Security-Tools für Founder
  • Journalistinnen, NGOs und aktivistische Organisationen, die in Regionen mit VPN-Sperren arbeiten oder ihren Standort gegenüber Infrastruktur im Zielland abschirmen müssen. Stealth, Secure Core und Tor-über-VPN sind in den Bezahlplänen enthalten und decken dieses Anforderungsprofil ab.

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Wichtige Funktionen

Secure Core (Multi-Hop)

Secure Core leitet deinen Verkehr über einen zweiten, gehärteten Server, bevor er den Exit-Knoten erreicht. Die Eingangsknoten stehen ausschliesslich in der Schweiz, in Island oder in Schweden, drei Ländern mit vergleichsweise strengen Datenschutzgesetzen. Die Schweizer Eingangsserver betreibt Proton nach eigenen Angaben in einem ehemaligen Militärbunker mit eigenem Zutritts- und Netzwerkmanagement.

Der praktische Effekt von Secure Core ist, dass Behörden im Zielland des Exit-Servers selbst beim Protokollieren des ausgehenden Verkehrs nur die IP des Eingangsservers in der Schweiz, in Island oder in Schweden sehen. Deine eigene IP kennt einzig der Eingangsknoten. Das kostet Geschwindigkeit. Unabhängige Tests von CyberInsider und TechRadar zeigen deutlich niedrigere Durchsatzraten als auf den Standardservern, je nach Exit-Kombination teils nur einen Bruchteil davon. Secure Core lohnt sich deshalb weniger für den Alltagsverkehr als für konkrete Bedrohungsmodelle wie investigative Recherche oder Quellenkontakt in schwierigen Regionen.

Stealth-Protokoll

Stealth ist die Antwort von Proton auf Länder und Netzwerke, die VPNs aktiv sperren. Statt WireGuard- oder OpenVPN-Pakete zu senden, die sich mit DPI erkennen lassen, verpackt Stealth den Verkehr in einen TLS-Tunnel über TCP, sodass er von aussen wie normales HTTPS aussieht. Die Option steht auf allen Desktop- und Mobile-Plattformen bereit.

Eine Garantie, dass Stealth überall durchkommt, gibt es nicht. Das Protokoll sorgt aber dafür, dass du eine eingebaute Fallback-Option hast, wenn die Standardprotokolle blockiert werden, ohne auf einen Dritt-Client wie Shadowsocks ausweichen zu müssen.

Kill Switch

Der Kill Switch blockiert deinen Internetverkehr, sobald die VPN-Verbindung unerwartet abbricht, und verhindert damit, dass Pakete ungeschützt über deine echte IP das Gerät verlassen. Die Funktion steht auf Windows, macOS, Linux, Android und iOS zur Verfügung. Auf Windows ergänzt ein «Advanced Kill Switch» die Standardvariante, indem er zusätzlich den LAN-Verkehr sperrt.

Auf Linux hat Proton Anfang 2024 einen permanenten Kill Switch auf Kernel-Ebene nachgeliefert, der über nftables-Regeln auch dann greift, wenn die App gar nicht läuft. Das ist für Geräte relevant, die unbeaufsichtigt verbunden bleiben sollen, etwa ein Homeoffice-Laptop oder eine kleine Self-Hosting-Maschine. Stand April 2026 melden Nutzende in der Community vereinzelt Edge-Cases auf Linux-Systemen mit spezifischen Netzwerk-Konfigurationen, vor allem beim Aufwachen aus dem Suspend. Für Standardinstallationen läuft der Kill Switch zuverlässig.

NetShield (DNS-Blocker)

NetShield ist ein DNS-Blocker, der auf den Proton-Servern bekannte Werbe-, Tracker- und Malware-Domains herausfiltert. Weil er innerhalb des VPN-Tunnels arbeitet, blockiert er auch App-Tracker auf dem Smartphone, die ein reiner Browser-Adblocker nicht erreicht.

Die Quellen seiner Blocklisten veröffentlicht Proton nicht vollständig, und ein unabhängiger Audit speziell zur Blocklisten-Qualität liegt nicht vor. NetShield ersetzt damit keine dedizierte DNS-Filterlösung wie NextDNS oder Pi-hole, wenn dein Anwendungsfall auf granulare Block-Richtlinien angewiesen ist. Für den Alltagseinsatz ist der Effekt dennoch spürbar und kommt ohne zusätzliche Konfiguration.

Open-Source-Clients und No-Logs-Audits

Alle Client-Apps von Proton VPN sind quelloffen. Das umfasst die Clients für Windows, macOS, Linux, iOS und Android, jeweils mit öffentlichem Repository auf GitHub. Die serverseitige Software ist nicht offen. Offene Clients erlauben es externen Entwicklerinnen, das Verhalten der App nachzuvollziehen, ändern aber nichts daran, dass du dem Anbieter für das Serververhalten vertrauen musst.

Um diese Vertrauenslücke auf der Server-Seite zu schliessen, lässt Proton VPN seine No-Logs-Richtlinie regelmässig extern verifizieren. Diese Prüfung übernimmt seit 2022 Securitum, ein polnischer Sicherheitsdienstleister, der dafür vor Ort die Konfiguration der Server, das Logging- und Monitoring-Verhalten sowie die Änderungsprozesse in der Produktionsinfrastruktur überprüft. Die jüngste Prüfung vom September 2025 hat bestätigt, dass keine Verbindungs-, Sitzungs- oder IP-Logs anfallen, der Bericht liegt öffentlich vor. Alle bisherigen Audits stammen allerdings vom selben Prüfer, ein zweiter, unabhängiger Auditor würde die Aussage robuster machen.

Tor-über-VPN

Tor (The Onion Router) ist ein Anonymisierungsnetzwerk, in dem dein Verkehr über drei zufällig ausgewählte, von Freiwilligen betriebene Knoten läuft, sodass kein einzelner Knoten Absender und Ziel gleichzeitig kennt. Proton VPN bietet spezielle Server, die deinen Verkehr nach dem VPN-Exit direkt in dieses Netzwerk weiterleiten (im Client als «TOR» markiert). Dadurch erreichst du .onion-Adressen, ohne den Tor Browser zu installieren.

Umfang der kostenlosen Version

Die kostenlose Version von Proton VPN ist dauerhaft nutzbar und nicht zeitlich befristet. Du bekommst unbegrenzte Bandbreite ohne Drosselung und ohne Werbung, ein gleichzeitig verbundenes Gerät sowie Zugriff auf Server in einer kleinen Länder-Auswahl (Stand 2025 rotierend USA, Niederlande und Rumänien). Secure Core, Stealth, NetShield, Tor-über-VPN und P2P-Server bleiben den Bezahlversionen vorbehalten, ebenso das Streaming-optimierte Netzwerk.

Nach Angaben von Proton finanziert sich das kostenlose Angebot direkt über die Einnahmen aus den Bezahlplänen. Für alle, die einen VPN nur gelegentlich auf einem Laptop nutzen, ist das eine der belastbareren Gratis-Optionen am Markt.

Was Proton VPN nicht leistet

  • Kein Schutz vor lokalen Bedrohungen. Ein VPN verschlüsselt den Datenverkehr auf dem Weg zum Server, das Gerät selbst schützt er nicht. Gegen Phishing, schwache Passwörter, Malware oder ein unverschlüsseltes Backup hilft Proton VPN nicht. Der Dienst ersetzt weder einen Passwort-Manager noch 2FA oder eine Endpoint Protection.
  • Nicht die schnellste Option am Markt. In unabhängigen Benchmarks von TechRadar, Cyberinsider und Comparitech liegt Proton VPN im oberen Mittelfeld, aber nicht vor Anbietern wie NordVPN oder Surfshark. Für Streaming in 4K oder grosse Downloads spürst du den Unterschied eher, für normales Surfen, Videocalls oder Homeoffice ist Proton schnell genug.
  • Streaming funktioniert solide. Netflix US, BBC iPlayer und Disney+ lassen sich auf den meisten Exit-Servern entsperren. Gelegentlich blockieren einzelne Anbieter eine IP-Range, bis Proton auf einen anderen Pool wechselt. Wer primär wegen Streaming einen VPN abonniert, hat mit spezialisierten Anbietern weniger Ausfälle.
  • Keine Browser-Erweiterung als Proxy. Wer Browser-Verkehr getrennt vom Systemverkehr routen möchte, braucht entweder Split Tunneling in der App (verfügbar auf Windows, Linux und Android) oder eine Fremdlösung.
  • Support läuft primär per E-Mail. Ein Live-Chat steht zahlenden Kunden zu europäischen Geschäftszeiten (9 bis 24 Uhr MEZ) zur Verfügung, ausserhalb davon läuft alles über E-Mail. Sowohl in Trustpilot-Rezensionen als auch in Vergleichsreviews schwanken die Rückmeldungen zu Wartezeiten zwischen wenigen Stunden und mehreren Tagen. Für Business-Teams, die im Ernstfall rund um die Uhr erreichbaren Support brauchen, reicht das nicht.

Was kostet Proton VPN?

Proton VPN gibt es in vier Varianten.

  • Free. Die kostenlose Version läuft zeitlich unbegrenzt auf einem Gerät, erlaubt Zugriff auf Server in drei Ländern und enthält keine der Zusatzfunktionen aus den Bezahlplänen.
  • VPN Plus. Die persönliche Bezahlversion bietet den vollen Funktionsumfang von Proton VPN auf bis zu zehn Geräten, inklusive Secure Core, Stealth, NetShield, Streaming-optimierter Server, P2P und Tor-über-VPN.
  • Proton Unlimited. Die Bundle-Version kombiniert VPN Plus mit Proton Mail, Drive, Pass und Calendar und ist meist die sinnvollere Option, sobald du mehr als einen Proton-Dienst nutzt.
  • Proton for Business (VPN Essentials und Business). Die Team-Varianten bringen eine zentrale Nutzerverwaltung und ein Admin-Panel mit, dazu dedizierte Gateways als Add-on, SSO mit Entra ID, Okta und Google sowie SCIM-Provisionierung im Business-Plan.

Eine Jahresabrechnung ist deutlich günstiger als die monatliche Variante. Eine Abrechnung in CHF ist auf der Schweizer Proton-Website möglich. Die 30-Tage-Geld-zurück-Garantie greift auch auf Jahresabos anteilig.

Aktuelle Preise in CHF auf der Proton VPN-Preisseite.

Wie schneidet Proton VPN im Vergleich ab?

Proton VPNNordVPN
HauptsitzSchweiz (Proton AG)Panama (Nord Security)
No-Logs-AuditsSecuritum, mehrfach in den letzten JahrenDeloitte und PwC, mehrfach in den letzten Jahren
Auditoren-VielfaltEin Prüfer bei No-LogsMehrere Prüfer
Multi-HopSecure Core (CH, IS, SE als Eingang)Double VPN
Obfuskation gegen DPIStealth (TLS-Tunnel)Obfuscated Servers
Kill SwitchAlle Plattformen, permanent auf LinuxAlle Plattformen
Tor-über-VPNJaJa (Onion over VPN)
Port ForwardingJa (mit Limits)Nein (2022 entfernt)
Kostenlose VersionJa, unbegrenztNein
Open-Source-ClientsAlle PlattformenLinux und Android
ÖkosystemMail, Drive, Pass, Calendar inklusiveNordPass, NordLocker (separat)
Abrechnung in CHFJaÜber Umweg
Am besten fürSchweizer Recht, Ökosystem, Zensur-Umgehung und kostenloser Einstieghohes Tempo und Streaming-Zuverlässigkeit

Wenn hohes Tempo und Streaming-Komfort im Vordergrund stehen, ist NordVPN in unabhängigen Benchmarks regelmässig vorne. Wenn dir Schweizer Recht, offene Clients, Multi-Hop in die Schweiz oder die Integration mit Proton Mail und Pass wichtiger sind, liegt Proton VPN näher an deinem Bedrohungsmodell.

Zwei weitere Anbieter werden in dieser Kategorie häufig genannt, haben bei uns aber noch keinen eigenen Guide. Mullvad (Schweden) setzt auf einen flachen Monatspreis, anonyme Kontonummern und einen ausgeprägten Privacy-Fokus, bietet aber keine kostenlose Version. Surfshark (Niederlande) erlaubt eine unbegrenzte Zahl paralleler Geräte und ein breites Serverportfolio. Wir ergänzen den Vergleich, sobald beide eigene Reviews haben.

Relevanz für die Schweiz (und deren Grenzen)

Die Proton AG hat ihren Hauptsitz in Genf und untersteht primär dem Schweizer Recht. Die Schweiz kennt kein direktes Pendant zum US CLOUD Act, und dank EU-Angemessenheitsstatus gelten bei Proton gespeicherte Daten aus Sicht der DSGVO als EU-intern. Für Unternehmen unter dem nDSG ist ein VPN ohnehin selten der kritische Kanal (E-Mail und Cloud-Speicher sind es eher), aber als Transportschicht in fremden Netzen stützt er die Anforderung nach «angemessenen technischen und organisatorischen Massnahmen» aus Art. 8 nDSG.

Zwei Aspekte sind hier interessant.

Musste Proton schon einmal bei einer Ermittlung mitwirken?

2021 wurde berichtet, Proton habe die IP-Adresse eines französischen Klima-Aktivisten übergeben. Der Fall lief über das internationale Rechtshilfeabkommen (MLAT) und eine rechtsgültige Schweizer Anordnung, die Proton zur Protokollierung der IP ab dem Zeitpunkt der Anordnung verpflichtete (siehe Stellungnahme von Proton). Betroffen war ausschliesslich Proton Mail, nicht Proton VPN. Ein vergleichbarer Fall zu Proton-VPN-Sitzungsdaten ist bis heute nicht öffentlich dokumentiert.

Relevant bleibt der Fall trotzdem für die Einordnung von Schweizer Recht als Schutzschicht. Ein pauschaler Schutz vor europäischen Ermittlungen ist damit nicht verbunden, und bei hinreichend begründeter Anordnung und gültigem Rechtshilfeweg kommen auch Schweizer Anbieter nicht daran vorbei.

VÜPF-Nachtrag und mögliche Standortverlagerung

Ein vorgeschlagener Nachtrag zur Schweizer Verordnung über die Überwachung des Post- und Fernmeldeverkehrs (VÜPF) würde Anbieter mit mehr als 5’000 Nutzenden verpflichten, Metadaten sechs Monate lang aufzubewahren und bei der Entschlüsselung mitzuwirken. Proton hat den Entwurf öffentlich scharf kritisiert. Andy Yen (CEO) hat das regulatorische Umfeld in der Schweiz als feindlich gegenüber datenschutzfreundlichen Diensten bezeichnet und mit Infrastruktur-Verlagerungen begonnen, zunächst für den KI-Dienst Lumo nach Deutschland und Norwegen.

Stand April 2026 ist Proton VPN in der Schweiz geblieben, und eine Verlagerung des Kernproduktes ist weder angekündigt noch umgesetzt. Der Punkt ist relevant, falls du Proton ausschliesslich wegen des Serverstandorts Schweiz auswählst. Wir aktualisieren unsere Artikel, sobald es neue Entwicklungen gibt.

Tipps für den Einsatz von Proton VPN

  • Nutze WireGuard als Standard. Das Protokoll ist schneller und schlanker als OpenVPN und läuft unter den aktuellen Konfigurationen von Proton auf allen Plattformen stabil. Zu OpenVPN solltest du nur wechseln, wenn ein restriktives Netzwerk WireGuard blockiert.
  • Schalte Stealth ein, wenn der Tunnel nicht aufbaut. Hotels, Firmennetze und einige Länder filtern WireGuard und OpenVPN auf Port-Ebene. Stealth kommt in den meisten dieser Fälle durch, weil der Verkehr für aussenstehende Systeme wie HTTPS aussieht.
  • Aktiviere den Kill Switch dauerhaft. Ohne aktivierten Kill Switch schützt dich der VPN-Schutz nur so lange, wie der Tunnel steht. Auf dem Laptop ist die dauerhafte Variante die bessere Voreinstellung und nicht die Notfall-Option für Ausnahmefälle.
  • Wähle Secure Core gezielt. Für Alltagsverkehr ist der Geschwindigkeitsverlust unnötig. Für Recherche, sensible Sitzungen oder Quellenkontakt lohnt sich der Mehrweg über die Schweiz, Island oder Schweden.
  • Prüfe Proton Unlimited, wenn du Mail oder Pass ohnehin einsetzt. Das Bundle bringt Mail, VPN, Drive, Pass und Calendar unter eine Abrechnung und ein Konto und ist meistens günstiger als die Summe der Einzelabos.
  • Teste den Linux-Client vor dem Jahresabo. Wenn Linux dein Arbeitsgerät ist, prüfe Stabilität, Kill-Switch-Verhalten beim Suspend und Protokoll-Optionen im Alltag, bevor du langfristig buchst. Die 30-Tage-Geld-zurück-Garantie lässt dir dafür genug Zeit.